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Bist du ein 25er oder 75er? – Lerne Optimismus, es lohnt sich!

Bist du ein 25er oder 75er? – Lerne Optimismus, es lohnt sich!

    von Matthias Herzog  

Bist du ein 25er oder 75er? – Lerne Optimismus, es lohnt sich!

Wie viele von euch kennen Leute, die nach dem Motto leben: „Hey, was schief gehen kann, geht schief.“ Diese Menschen treffen in ihrem Leben kleine Entscheidungen und erzielen damit nur kleine Erfolge. Ich habe dazu eine Metapher für dich. Stelle dir Folgendes vor: Du wachst morgen früh auf. Neben dir auf deinem Nachttisch liegen zwei farbige Brillen. Auf dem Brillenbügel der grünen Brille steht die Zahl „75“, auf dem der roten Brille die Zahl „25“. Wofür stehen diese beiden Zahlen?

Vielleicht hast du bereits davon gehört, dass ca. 75 von 100 Dingen, die dir im Leben passieren, positiv sind und nur 25 von 100 Dingen negativ. Mit dem Aufsetzen der entsprechenden Brille bestimmst du jeden Tag aufs Neue, wie du den Tag gestaltest – als 25er oder 75er.

Bist du mit deiner roten 25er Brille unterwegs, ist alles Scheiße. Du kannst hinkommen, wohin du willst. Du findest immer etwas, was dir stinkt: Der Lehrer hat die fertig korrigierten Arbeiten zu Hause gelassen. Im Büro sind die Kaffeetassen noch schmutzig vom Vortag. Die Sportler kassieren ein unnötiges Gegentor und gewinnen nur 3:1. Dein Partner hat seine Schuhe angelassen, als er von der Arbeit nach Hause kommt.

Als typischer 25er findest du nicht nur eine Sache am Tag, die dir auf die
Nerven geht, du hast andauernd etwas zu meckern. Du bist der typische
Halbleerglasseher. Du bist eher der Pessimist und hast auch gleich zwei 25er Brillen auf deinem Nachttisch liegen, da eine kaputt gehen könnte. Selbst über Erfolge ärgerst du dich, da es noch viel besser hätte laufen können. Meistens fängst du jedoch gar nicht erst an, etwas Großes in deinem Leben umzusetzen. Es könnte schief gehen. Deshalb lässt du es lieber gleich.

Entscheidest du dich hingegen, die grüne 75er Brille auf der Nase zu tragen, besitzt du eine positive Lebenseinstellung und erzielst ganz andere Ergebnisse. Du bist erfolgreicher, lebst gesünder und länger und hast erfülltere Beziehungen. Du achtest mehr darauf, was du hast, was du kannst, freust dich auch über kleine Erfolge, nimmst Misserfolge als Chance, es beim nächsten Mal besser zu machen und schaust positiv in die Zukunft. Außerdem setzt du dir große, herausfordernde Ziele und kommst anschließend sofort ins Handeln, um deine Ziele Schritt für Schritt umzusetzen.
75er leben länger, sind gesünder und erfolgreicher!

Eine positive Lebenseinstellung verlängert dein Leben und mindert deine
Wahrscheinlichkeit, im Alter krank zu werden. Das besagt eine im Fachmagazin "Journal of Personality and Social Psychology" veröffentlichte Studie. Die Forscher Deborah Danner und David Snowdon von der Universität von Kentucky in Lexington analysierten die Autobiographien, die 180 katholische, amerikanische Nonnen um 1930 im Alter von rund 22 Jahren auf Anweisung ihrer Oberschwester verfasst hatten. Die Lebensläufe der Schwestern waren einander äußerst ähnlich. Sie hatten die gleichen Startbedingungen.
Alle ernährten sich gesund, bewegten sich regelmäßig – und lebten enthaltsam. Die Schwestern, die ihr Leben als Zwanzigjährige jedoch als überaus glücklich beschrieben, lebten rund sieben Jahre länger als die etwas bedrückteren. Mit der Anzahl der positiven Sätze stieg die Lebenserwartung deutlich. So kamen Schlüsselworte wie "glücklich", "Freude", "Liebe", "hoffnungsvoll" und "zufrieden" bei den Nonnen häufiger vor, die anschließend älter wurden. Ausschlaggebend für die höhere Lebenserwartung war damit die optimistische 75er Einstellung dieser Testpersonen.

Die Lebenseinstellung der Frauen hatte auch über sechzig Jahre später Einfluss auf ihre Sterblichkeit: Von den positiv gestimmten waren mit 85 Jahren noch 90 % am Leben, von den Schwarzseherinnen nur 34 %.
Dem Glücklichen schlägt also weitaus später die Stunde. Zeitgleich fanden Forscher des John-Hopkins-Zentrums in den USA heraus, dass bei optimistischen Menschen deutlich seltener schwere Herzkrankheiten wie z.B. Infarkte auftreten.
Begründet werden die Ergebnisse wie folgt: Negative Stimmungen wie Angst, Hass und Zorn können im Laufe der Zeit eine starke Wirkung auf deinen Körper haben. Über Jahrzehnte hinweg verletzt du dich mit diesen negativen Emotionen selbst. Regst du dich häufig auf und reagierst auf etwas mit Ablehnung, schüttet dein Körper viel giftiges Noradrenalin aus, das dich krank macht und vorzeitig altern lässt. Das schädigt über Jahre nicht nur deine Gefäße, sondern macht dick. Deine Wahrscheinlichkeit, an Burnout, Depressionen, Krebs, Herzkrankheiten und Schlaganfällen zu erkranken, nimmt infolgedessen signifikant zu.

Als optimistisch denkender Mensch schüttest du dagegen große Mengen
positiv wirkende biochemische Stoffe aus. Die halten dich jung, bekämpfen Tumorzellen, lindern Schmerzen, beschleunigen Heilungsprozesse und verbessern sogar deine persönlichen Beziehungen. Je optimistischer du bist, desto weniger Stress übst du im Laufe der Zeit auf deinen Körper aus. Und umso weniger haben dein Körper und Geist unter den Folgen dieses Stresses im Alter zu leiden.

„Positives Denken ist die beste Medizin für den Körper", sagt der japanische Forscher Dr. Shigeo Haruyama.

Dein Matthias

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