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Die 6 Geheimnisse, wie du deine guten Vorsätze 2019 wirklich in die Tat umsetzt!

Die 6 Geheimnisse, wie du deine guten Vorsätze 2019 wirklich in die Tat umsetzt!

    von Matthias Herzog  

6 Geheimnisse

Wie viele von euch kennen Menschen, deren Vorsätze oft nur bis kurz nach Mitternacht halten?

Und wie viele von euch kennen Menschen, die ihren inneren Schweinehund gerne an die Leine nehmen würden, um ein glücklicheres und erfolgreiches Leben zu führen?

In diesem Blog erfährst du die sechs Geheimnisse, wie du deine guten Vorsätze 2019 wirklich in die Tat umsetzt!

Kennst du das? Also natürlich nicht von dir, aber von den Menschen draußen:

Um kurz vor zwölf gefasst, sind die guten Vorsätze bei vielen bereits kurz nach Mitternacht wieder hinfällig. Um fünf vor 12 heißt es noch: „Im neuen Jahr kein Alkohol mehr.“ Und um 5 nach 12 wird erst einmal hochprozentig drauf angestoßen.

Übrigens, Anfang Februar sind laut einer Studie bereits 80 % der Vorsätze hinfällig. Deshalb denken einige, sie wären clever, indem sie sich gar keine Neujahrsvorsätze mehr setzen. Und dann wundern die sich, dass ihr Leben so beschissen verläuft.

Ob es darum geht, mehr Sport zu treiben, sich gesünder zu ernähren oder mit dem Rauchen aufzuhören. Kaum ist der Vorsatz ausgesprochen, ist er schon da, der kleine Saboteur – unser innerer Schweinehund.

Mein Schweinehund heißt übrigens „Ach-Nöö“. Kennst du, oder? Morgens um 6 klingelt der Wecker mit der Aufforderung: „Hey, los geht’s, laufen.“ Schon meldet sich AchNö: „Achnö, komm, leg dich wieder hin.“

Achnö sieht ein bisschen Deppert aus, ist jedoch hochintelligent und raffiniert. Wir können sogar sagen: Je intelligenter der Schweinehundbesitzer, desto raffinierter sind die Ausreden seines Schweinehundes. Der sagt dann Dinge wie:
„Ach-nöö! Du kannst auch morgen noch Laufen gehen.“
„Ach-nö. Die anderen essen doch auch Schokolade.“
„Ach-nöö, komm, einmal ist keinmal.“

Schwanzwedelnd sitzt er vor uns, schleckt sich das Maul und futtert mit großer Vorliebe unsere guten Vorsätze.
Du erfährst jetzt die 6 Geheimnisse, wie du deinen Vorsätzen treu bleibst und 2019 zu einem Spitzenjahr machst. Und denk dran: Wenn du jetzt etwas hörst und denkst: „Ach, das kenne ich alles schon.“ Dann sag dir sofort „STOPP!“ Und frag dich: „Setze ich das auch um? Lebe ich das?“ Entscheidend ist nicht, was du kennst, sondern was du kannst, also was du bereits umsetzt. Wir wissen viel von dem, was gut für uns wäre, tun jedoch häufig das Gegenteil und wundern uns anschließend, was für ein Mist dabei herauskommt. Wir sind nämlich Wissensriesen und Umsetzungszwerge.

Legen wir los:

Geheimnis 1: Setze dir SMARTe Ziele

Deine Ziele sollten SMART sein – Spezifisch, Messbar, Attraktiv, Realistisch und Terminiert. 

Der Vorsatz: "Ich rauche demnächst weniger" ist von Beginn zum Scheitern verurteilt. Besser wäre das Ziel: "Ab morgen rauche ich zwei Zigaretten weniger am Tag." Schauen wir uns das einmal genauer an.

Ziele sind spezifisch: „Mehr Sport treiben“ ist viel zu ungenau. Definiere genau, welchen Sport du treiben willst: Walken, Laufen, Radfahren, Schwimmen, Handball spielen.

Ziele sind messbar: „Weniger Schokolade“ sagt nicht wirklich viel über die Menge aus. Wie oft isst du in Zukunft noch Schokolade - zwei bis dreimal die Woche? In welcher Menge – eine Tafel oder eine Riege oder nur ein Stück?
Ziele sind attraktiv: Ist dein Ziel wirklich so attraktiv und anziehend, dass du es unbedingt erreichen willst, komme was wolle? Wenn nicht, sorge dafür, dass du ein Brennen im Körper spürst, wenn du an dein Ziel denkst.

Ziele sind realistisch: Nimm dir ein Ziel vor, das deinen Fähigkeiten entspricht. Zu hohe Ziele führen schnell zu Misserfolgen und demotivieren. Wenn du sagst: „Ich laufe im April den Hamburg Marathon unter vier Stunden.“ Dann ist es total unrealistisch, wenn du bisher nie richtig Sport getrieben hast. Besser startest du dann mit zweimal pro Woche 33 Minuten strammem Spazierengehen, z.B. in der Mittagspause.

Ziele sind terminiert: Trage dir deine sportlichen Termine wie deine Geschäftstermine fest in deinem Kalender ein. Wann ist der beste Zeitpunkt? Fällt es dir leichter, morgens eine halbe Stunde früher aufzustehen oder abends weniger fernzusehen, um Sport zu machen?

Geheimnis 2: Visualisiere deine Ziele

Stelle dir dein Ziel bereits als erreicht vor. Wir sprechen hier von „Visualisierung“. Das Wort hat seinen Stamm im Lateinischen und leitet sich ab von „video = ich sehe“. D.h., Du siehst dich, wie du das gewünschte Verhalten – z.B. Laufen – bereits erfolgreich ausführst. Oder du siehst dich bereits wie eine Elfe am Strand mit deiner neuen Figur entlang stolzieren. Du machst dir also Bilder von deinem Ziel im Kopf. Je konkreter und lebendiger das Bild, desto besser. Am besten mit allen Sinnen: Was siehst du? Was hörst du? Was fühlst du? Was schmeckst du? Was riechst du vielleicht sogar? Mach dir ein richtiges Kopfkino mit vielen bunten Bildchen von dem Moment, an dem du dein Ziel erreicht hast.

Geheimnis 3: Teamwork – Erzähle anderen davon und suche Verbündete

Teamwork ist so extrem wichtig. Das habe ich viele Jahre unterschätzt.

Wenn du deine Familie, Freunde und/oder Kollegen in deine Pläne einweihst, kannst du mit zusätzlicher Motivation rechnen – natürlich auch mit zusätzlichem Druck, weil dich andere fragen: „Und, wie weit bist du mit deinem Vorsatz?“

Druck ist aber positiv und gehört dazu, wenn du erfolgreich sein willst. Außerdem ist es hilfreich, wenn ab und an jemand nachfragt, wie es um die Umsetzung deiner Vorsätze steht und dich für Erfolge lobt – seien sie noch so klein.

Suche dir Unterstützung, sei es im Freundeskreis oder durch professionelle Helfer wie Ärzte, Apotheker, Coaches oder Personaltrainer. Verabrede dich zum Sport mit Kollegen oder Freunden. Finde andere Mitstreiter, die mit dir morgens zum Waldlauf starten oder auch weniger Rauchen wollen. Feste Termine mit anderen helfen dir, am Ball zu bleiben. Termine mit sich selbst sagen wir dagegen schnell mal ab.

Geheimnis 4: Erklimme eine kleine Bergetappe nach der nächsten

Mach dir die Umsetzung deiner Ziele möglichst einfach. Wenn du weniger Süßigkeiten essen willst, kauf dir keine. Hänge ein Foto aus schlanken Zeiten an den Kleiderschrank, eines aus dicken Zeiten an den Kühlschrank. Und nimm kleine Teller, damit die Portionen größer wirken.

Erklimme dein Ziel in Teilschritten. Willst du abnehmen, nimmst du die 15 Kilo niemals in 2 Wochen ab, sondern 1-2 kg pro Woche. Lege feste Termine für deine Teilziele fest, bis zu dem du das jeweilige Teilziel erreicht haben willst. Dann folgt eine Etappe nach der nächsten – Schritt für Schritt kommst du deinem Idealgewicht und Wunschfigur näher. Stecke dir deine Ziele jedoch nicht zu hoch, bleib realistisch. Gerade beim Abnehmen purzeln die ersten Kilos superschnell. Und dann wird es von Woche zu Woche weniger. Und wenn du gleichzeitig noch Muskeln aufbaust, die schwerer sind als Fett aufgrund ihres Wassergehalts, kann es auch schnell mal sein, dass du zwischendurch wieder zunimmst. Dabei wird dein Körper einfach nur wieder fester statt flauschig und matschig.

Und bitte denk dran: Perfektionismus ist hier fehl am Platz. Perfektion weckt Aggression. Fehler sind erlaubt. Gehe es daher lieber langsam an und freue dich bereits über kleine Erfolge.

Geheimnis 5: Belohne dich für Erreichtes

Du hast die erste Etappe gemeistert? Herzlichen Glückwunsch. Dann gönne dir eine kleine Belohnung. Das motiviert dich zusätzlich, deinen Vorsätzen treu zu bleiben.

Nur bitte belohne 3 kg Gewichtsverlust nicht mit dem Besuch beim nächsten Fastfoodriesen. Das bringt nur kurzfristig Freude und langfristig Frust auf der Waage und im Spiegel.

Schaffe Anreize, damit sich das Fitness-Studio gegen die Pommesbude durchsetzen kann: Gönne dir nach dem Sport einen Saunabesuch oder eine schöne, entspannende Massage. Oder schenke dir selbst etwas Tolles – einen Kinobesuch, einen Wellnessgutschein, wenn du es z.B. geschafft hast, zwei Wochen lang planmäßig zum Training zu gehen. So kann aus Pflicht Vergnügen werden.

Geheimnis 6: Mach weiter, bis du dein Ziel erreicht hast

Gib niemals auf, deine Vorsätze in die Tat umzusetzen, nur weil du beim Bäcker dem Wunsch der Schwarzwälder-Kirschtorte „Iss mich!“ nachgekommen bist. Gleiches gilt, wenn der Wecker morgens um 6 Uhr klingelt und sagt: „Los geht’s. Laufen“. Und dein Schweinehund erwidert: „Los, leg dich wieder hin!“ Viele geben jetzt auf und sagen: „Das klappt ja eh nicht!“ Frage dich in Zukunft: Will ich dieses Ziel wirklich erreichen?“ Wenn du diese Frage mit einem klaren „Ja“ beantwortest, gib dir eine zweite Chance. Und bei Bedarf auch eine dritte und vierte.

Stelle dir die folgenden 3 Fragen:
1. „Was habe ich bisher gut gemacht?
2. Warum wurde ich schwach?
3. Was mache ich nächstes Mal besser?“

Es gilt immer das Motto: „Einmal mehr aufstehen als hinfallen.“ Werte Niederlagen nicht als Scheitern, sondern als Erfahrung, aus der du lernen kannst.

Hab einfach etwas Geduld mit dir und deinem inneren Schweinehund. Und falls er doch mal gewinnt, der raffinierte kleine Kerl, steh wieder auf und fang da wieder an, wo du aufgehört hast! Dann klappt´s auch mit den guten Vorsätzen.

Dir einen Spitzenstart ins Jahr 2019!

Bis bald. Matthias

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