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Mach mal Pause! - 2 Tipps, wie du stressige Phasen erfolgreicher meisterst

Mach mal Pause! - 2 Tipps, wie du stressige Phasen erfolgreicher meisterst

    von Matthias Herzog  

In diesem Blogbeitrag erhältst du die 2 Tipps, wie du stressige Phasen erfolgreicher meisterst und das Energieloch, in das viele danach fallen, zu vermeiden.

In der Werbung scheint Entspannung so easy, oder? Die Hauptdarstellerin sitzt in ihrem Büro und greift in ihre Schreibtischschublade. Sie holt den leckeren Schokoriegel heraus – den einzigartigen, leckeren, für Entspannung sorgenden Superriegel. Genüsslich beißt sie hinein und vergisst dabei alles um sich herum. Sofort ist sie entspannt und lächelt mit ihrem schönsten Perlweißlächeln. Schnitt.

Du weißt nun: Schokolade entspannt, macht glücklich und darüber hinaus auch noch schön und schlank. Wie geil ist das denn? Tja, in der Werbung geht alles. So fährt der Mann nach der Arbeit geschafft nach Hause. Er fährt die Hofeinfahrt seines Hauses mit seinem Mittelklassekombi hinauf, öffnet die Haustür, wirft seine Aktentasche in die Ecke und geht schnurstracks Richtung Kühlschrank. Du hörst die Stimme des Sprechers: „Dein Tag war hart. Du hast dein Bestes gegeben. Jetzt ist es Zeit für deine Belohnung. Du hast es dir verdient.“ Der Mann öffnet die Kühlschranktür und holt sich ein selbstbewusstseinserweiterndes Kaltgetränk mit Alkoholgehalt heraus. Er öffnet mit einem Plopp die Flasche, lässt sich genüsslich aufs Sofa fallen und nimmt einen tiefen Schluck. Du hörst noch das erfrischende „Aah“. Und Schnitt.

Das scheint Entspannung in Perfektion zu sein. Tatsächlich wird Entspannung in vielen Haushalten so gelebt. Schokolade bereits zum Frühstück und das Bier bereits ab der Mittagspause. Funktionieren diese „Entspannungsmethoden“ wirklich? Vor allem langfristig? Sei ehrlich, vor allem zu dir selbst!

Vielmehr ist Entspannung im wahren Leben für viele Menschen harte Arbeit. Tagsüber jagt ein Termin den nächsten und der Stressspiegel ist so hoch, dass die anschließende Pause zur gefährlichen Übung wird. Die Wissenschaft spricht heute vom Phänomen der Entlastungsdepression – in den Staaten „Holiday Blues“ genannt. Sicher kennst du die superstressigen Phasen, in denen einfach keine Pause möglich erscheint. Du sagst dir: „Das Projekt ziehe ich jetzt noch durch und anschließend mache ich erst einmal eine richtige Pause – ein paar Tage gar nichts.“ Bis zum Abschluss des Projekts bist du am Anschlag und danach entspannst du komplett – fährst schlagartig von 100 auf 0 runter. Was passiert?

Häufig schlägt der Körper jetzt zurück: mit Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen, Erkältung, Übelkeit und Erschöpfungszuständen. Dein Körper holt sich jetzt die Erholung, die er vorher schon gebraucht hätte. Das sind übrigens nur ein paar der Symptome, die eine Studie der holländischen Tilburg Universität herausgefunden hat. Das schnelle Herunterfahren der Belastung nach einer langen Anspannungsphase lässt dein Immunsystem abstürzen. Während dein Körper unter hohem Druck und Stress steht, schüttet er zahlreiche Hormone aus, die dich beharrlich durchhalten lassen. Das geht meist so lange gut, bis dein Projekt beendet ist – die Prüfung erfolgreich absolviert, die Präsentation gehalten, das Angebot fertig gestellt und, und, und. Gleichzeitig schwächt dieser Hormoncocktail dein Immunsystem so sehr und saugt die Körperenergie förmlich aus, so dass mit dem ersten freien Wochenendtag oder spätestens ein, zwei Tage später plötzlich gar nichts mehr geht.

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