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Wieso sind wir glücklich, wenn wir anderen helfen?

Wieso sind wir glücklich, wenn wir anderen helfen?

    von Matthias Herzog  

Wieso sind wir glücklich, wenn wir anderen helfen?

1. Steigerung des Selbstwertgefühls

Die wohl stärkste und positivste Auswirkung hat das Helfen auf unser Selbstwertgefühl. Wenn wir anderen helfen, machen wir die Erfahrung, dass wir etwas bewirken können. Bei einer Flüchtlingskrise genauso, wie wenn wir bei der Tafel arbeiten oder für eine ältere Dame von nebenan den Einkauf übernehmen. Wir als Helfer machen die Erfahrung, dass wir wichtig und wertvoll sind. Und das steigert nicht nur unser Selbstwertgefühl, sondern auch unser Selbstbild. Wir sehen uns dann als großzügige und hilfsbereite Person.

2. Selbstbestimmung

Wir können selbst entscheiden, ob wir helfen, was oder wen wir unterstützen und in welcher Form wir Hilfe leisten möchten – materiell oder immateriell. Das geht einher mit einer hohen Selbstbestimmung.

3. Dankbarkeit und Anerkennung

Von den Hilfeempfängern erhalten wir Dankbarkeit und Anerkennung, wenn wir uns in den Dienst von anderen stellen. Und wie schön es ist, einen echten Dank zu hören? Das fühlt sich richtig gut an, oder?

4. Steigerung der Verbundenheit

Wichtig ist abschließend die Tatsache, dass wir auf diese Weise eine hohe Verbundenheit zu anderen Menschen entwickeln – das Gefühl von Zusammengehörigkeit und Füreinander-da-sein.

Selbst zu erleben, dass es noch andere Menschen gibt, oft komplett Unbekannte, denen das Schicksal anderer nicht egal ist – das ist eine besondere Erfahrung, die den Hilfeempfängern ein großes Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit geben kann. Und teilweise entwickeln sich daraus neue Freundschaften. Das setzt eine Reihe positiver Gefühle in Gang. Die gehen weit über unser eigenes Wohlbefinden hinaus und haben einen positiven Einfluss auf unser gesamtes soziales Netzwerk.

Schlussfolgerung

Braucht es wirklich große Katastrophen, um als Gemeinschaft wieder ein Stück näher zusammenzuwachsen und füreinander da zu sein. Rufe dir nochmals das Zitat von Sokrates in Erinnerung und sei bereits im kleinen Rahmen aktiv. Du kannst nur gewinnen. Lächle einfach mal einen fremden Menschen an, ich verspreche dir, dieser lächelt zurück. Nimm deine Scheuklappen ab, fahre die Tochter des Nachbarn mit zur Schule, gib einem Obdachlosen etwas Warmes zum Anziehen, hilf dem älteren Herren über die Straße, oder sage deiner Familie doch einfach mal, wie wertvoll sie für dich ist. Mache jemandem ein Kompliment.

Du fühlst dich danach besser und glücklicher, versprochen!
Dein Matthias

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